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Taekwon-Do |
Was ist Taekwon-Do ?
Frei übersetzt heißt Taekwon-Do soviel wie die Kunst
des Fuß-und Faust- kampfes und ist die koreanische Kunst
der waffenlosen Selbstverteidigung, die durch einen fast zweitausendjährigen
Prozess geformt wurde. Es ähnelt in seinen Grundzügen
dem japanischen Karate und dem chinesischen Kung Fu, da es sich
wie dieser aus der gleichen geistigen Grundhaltung, dem Zen, entwickelt
hat. Die nachfolgenden Worte sollen den Inhalt des Taekwon-Do
kurz beschreiben:
„Taekwon-Do
ist Bewegung für Körper und Geist,vermittelt Respekt,
Höflichkeit, Bescheidenheit und Selbstdisziplin, fördert
Koordination, Konzentration und Reaktion,aber auch Geduld und
Ausdauer.Ob Meister oder Anfänger,jung oder alt,Taekwon-Do
beansprucht die mentalen ebenso wie physischen Kräfte und
Fähigkeiten und fördert ihr harmonisches Zusammenspiel
durch jahrelanges Training. Taekwon-Do ist mehr als nur ein Sport,
es ist eine Lebenseinstellung. Es ist lebenslange Herausforderung
und Chance zugleich, körperliche Stärke und geistige
Stärke bis ins hohe Alter zu behalten.“

Jae-Hwa & Kunibert Quast |
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Großmeister
Kwon,Jae-Hwa
„Wir lernen Taekwon-Do,um unseren Körper und
Geist zu schulen, um stärker in der Liebe zu unserem
Land und in der Liebe zu Gerechtigkeit und Recht zu werden.
Wir müssen den Menschen nicht beweisen, wie stark wir
sind, unser Ziel ist es,noch stärker zu werden und
wenn wir stark werden, sollten wir bescheiden leben und
unsere Macht darauf verwenden, den Schwachen zu helfen.
Um Meister der Gerechtigkeit zu werden,muß unser Geist
unbesiegbar sein und das sollten wir nie vergessen!“
Großmeister Kwon,Jae-Hwa
um mehr über Großmeister Jae-Hwa zu erfahren
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Woraus besteht Taekwon-Do ?
Hyong - die Formen
Die Hyong im traditionellen Taekwon-Do stellt eine Auseinandersetzung
mit imaginären Gegnern dar, bei der speziell Gedächtnis,
Koordination und Atmung geschult werden. Sie ist eine vorgeschriebene
Reihenfolge von Abwehr- und Angriffstechniken, in deren Darstellung
und Interpretation sich die Persönlichkeit des Ausführenden
wiederspiegelt. Im traditionellen Taekwon-Do gibt es insgesamt
20 verschiedene Hyongs, in deren Namensgebung und Schrittmuster
die Geschichte und Persönlichkeiten Koreas wiedergegeben
ist.
Taeryon - der Freikampf
Der Freikampf ist die unmittelbare Konfrontation mit einem Gegner
und wird im traditionellen Taekwon-Do ohne Kontakt ausgeführt.
Im Gegensatz zum Vollkontaktkampf anderer Systeme müssen
alle Techniken rechtzeitig vor dem Partner abgestoppt werden.
Die über Jahre eingeübte Disziplin ermöglicht das
kontrollierte Abfangen der Schläge und Stöße kurz
vor dem Ziel. Im traditionellen Taekwon–Do ist nicht die
Vernichtungsabsicht Sinn des Kampfes, sondern das geistige Spiel.
Der Schüler lernt den Respekt vor der Persönlichkeit
des Partners ebenso wie die Fähigkeit reflexartig und entsprechend
auf unvorhersehbare Aktionen zu reagieren.
Kyek Pa - der Bruchtest
Der
Bruchtest ist Höchstleistung durch absolute Konzentration
auf einen Punkt. Der Bruchtest wird im Training nicht speziell
geübt, ist aber Prüfungsbestandteil aller Gürtelprüfungen,
und soll Ausdruck für die Technik und das Durchsetzungvermögen
des Vorführenden sein. Nur im richtigen Einklang von Atmung,
Konzentration, exakter Technik und geistiger Willensstärke
ist er erfolgreich. Der Zen-Meister Graf Dürckheim sagte
einmal: "Das Ziel bleibt die voleendete Leistung, aber
Sinn ist der sie leistende Mensch." So zeigt jeder Taekwon-Do
Schüler im Kyek Pa seinen erreichten Entwicklungsstand im
Do, wenn er im Zusammenwirken körperlicher und geistiger
Kräfete, mit Konzentration, Technik und Bewegung alle Energie
auf einen einzigen Schlagpunkt vereint. Außerdem verdeutlicht
der Bruchtest, warum im Kampf nicht mit direktem Körperkontakt
trainiert wird. Der Bruchtest fördert die Präzision,
die Konzentratiom, die Willensstärke und Entschlossenheit.
Er ist nie Selbstzweck, sondern ein Nachweis für den Grad
persönlicher Einheit von Geist, Idee und Körper, den
der Übende an diesem Punkt erreicht hat.
Ilbo Taeryon - der Einschrittkampf
Der Einschrittkampf ist eine abgesprochene Abfolge von Angriff-
und Verteidigungsaktionen zwischen zwei Partnern, Der eine Prtner
führt eine n Fauststoß aus, der vom anderen Partner
geblockt oder ausgewichen wird. Folgend wird eine Gegenaktion
gestartet, die sich aus Fuß- und Handtechniken zusammensetzen
kann. Der Konter des Partners ist frei gestaltbar, erfolgt jedoch
ohne Körperkontakt. Der Einschrittkampf fördert die
Kreativität, Reaktionsgeschwindigkeit und Präzision
des Übenden.
Hosinul - die Selbstverteidigung
Die Selbstverteidigung bildet die Summe aller Elemente des Taekwon-Do,
und ist damit Ergebnis und Bestandteil der tägliche Übung
zugleich. Die in den Grundübungen erworbenen Fähigkeiten,
Kenntnisse, Konzentration , Einfühlungsvermögen und
Schnelligkeit sind die Grundlage für eine erfolgreiche Selbstverteidigung-
Die entsprechenden Selbstverteidigungstechniken bilden dann gewissermaßen
die handwerkliche Abrundung, sind ohne die entsprechenden Grundlagen
aber wirkungslos.
Kinder und Taekwon-Do ?
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Kinder sind begeisterte
Taekwon-Do Schüler
Gleich welchen Alters... |
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